“Phonics kommt nix!”, weiß der Volksmund zu berichten. Und dem sollte man zwar lieber nicht trauen, aber in diesem Fall hat er leider recht. Zwar waren die Stereophonics nie mehr als eine Pubrock-Band mit überdimensionalem Studiobudget, aber so manche Britpop-Perle ist ihnen schon gelungen in den vergangenen 25 Jahren – nicht zuletzt das wundervolle Dakota vom Album Language Sex Violence Other?. Immerhin durfte man ihnen immer eine angenehme Be- und Bodenständigkeit anrechnen; sie waren zwar stets hemdsärmelig, aber dabei wenigstens auch irgendwie (Achtung Ätzwort!) ehrlich.
Also darf man es schon als mittelschwere Enttäuschung werten, dass das neueste Album Scream Above The Sounds nicht nur einen strunzdoofen Titel hat, sondern auch musikalisch auf ganzer Linie langweilt. Jedenfalls auf den ersten sieben Tracks – weiter habe ich nicht gehört…
Zu fahl/schal/banal, was Kelly Jones und Konsorten uns
da darreichen. Da dah.
Run-of-the-mill. Ist halt auch schon lange keine richtige Band mehr, sondern eher ein Soloprojekt mit austauschbaren Begleitmusikern. Schade eigentlich.
Laben Sie sich also lieber hier an glorreichem vergangenem.

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